Am ersten Ferienwochenende erwarten die Betreiber des BER rund 280.000 Passagiere. (Archivbild)
Am ersten Ferienwochenende erwarten die Betreiber des BER rund 280.000 Passagiere. (Archivbild) Foto: Fabian Sommer/dpa

Berlin (dpa) – Während der Herbstferien ist am Flughafen BER, in den Zügen und auf den Straßen wieder mit viel Reiseverkehr zu rechnen. Der Hauptstadtflughafen geht allein am ersten Ferienwochenende ab diesem Freitag von rund 280.000 Passagieren in Schönefeld aus, wie die Betreibergesellschaft mitteilte. Über die gesamten Ferien sollen es demnach rund 1,4 Millionen Reisende werden, in etwa so viele wie im Vorjahr. 

Die Menschen ziehe es vor allem in wärmere Regionen ans Mittelmeer, hieß es. Antalya in der Türkei sowie die spanische Insel Mallorca gehören zu den beliebtesten Reisezielen. 


Bauarbeiten auf der RE5 Richtung Ostsee

Bahnreisende in Richtung Ostsee wiederum müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Insbesondere auf der Regionalexpresslinie RE5 zwischen Berlin und Rostock/Stralsund kommt es aufgrund von Bauarbeiten bereits jetzt zu Beeinträchtigungen – diese dauern sogar über die Herbstferien hinaus an.

So ist die Linie laut Bahn bis zum 12. Dezember zwischen Waren (Müritz) und Neustrelitz unterbrochen. Auf dem Teilstück fahren Ersatzbusse. Zwischen dem 30. Oktober und dem 6. November fallen auf der Linie zusätzlich Züge zwischen Berlin-Südkreuz und Löwenberg (Mark) aus. Auch hier wird es den Angaben zufolge einen Ersatzverkehr mit Bussen geben. Das dürfte dazu führen, dass zusätzliche Fahrgäste in Richtung Stralsund die Linie RE3 nutzen. 

Gebaut wird auch am BER – allerdings erst ab Ende Oktober. Dann sollen die verbliebenen alten Sicherheitskontrollspuren im Hauptterminal mit modernen sogenannten CT-Scannern ausgestattet werden. Mit dieser Technik müssen Fluggäste Flüssigkeiten und elektronische Geräte nicht mehr auspacken. Zu größeren Einschränkungen sollten die Arbeiten aber nicht führen. Schon jetzt nutzen den Angaben des Flughafens zufolge die meisten Reisenden die bereits umgerüsteten Kontrollspuren in den Terminals 1 und 2.