Wer bringt Wissenschaft am besten auf die Bühne und darf ins Finale? (Symbolbild)
Wer bringt Wissenschaft am besten auf die Bühne und darf ins Finale? (Symbolbild) Foto: Britta Pedersen/dpa

Potsdam (dpa) – Wenn Dichtkunst auf Wissenschaft trifft, duellieren sich die besten Science Slammer auf der Bühne. Beim Ostdeutschen Vorentscheid in Potsdam treten sechs Talente gegeneinander an: aus Berlin, Brandenburg und Sachsen. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich für das Finale der deutschen Meisterschaft am 23. Oktober in der Berliner Philharmonie. 

Die Regeln: Alle sollen unterhaltsam erklären, woran sie gerade forschen. Dafür haben sie zehn Minuten Zeit und am Ende entscheidet die Stärke des Applaus, wer weiterkommt.


Das sind die Science-Slam-Kandidatinnen und -Kandidaten

  • Susanna Wirthgen von der Berliner Humboldt-Universität spricht als Doktorandin der Politischen Ökonomie über den «Wahlerfolg von rechtsextremen Parteien». 
  • Lisa Klein von der Universitätsmedizin in Leipzig slammt über die Forschung zur Kunstherztherapie. 
  • Molekularbiologe Felix Richter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin erklärt, warum «wir Hefe altern lassen, damit wir selbst es nicht müssen».
  • Humangeograph Florian Breitinger von der Technischen Universität Berlin stellt ein «Fußgängerassistenzsystem für Ältere» vor. 
  • Der Potsdamer Soziologe und Staatswissenschaftler Christoph M. Abels analysiert, warum Menschen Dr. Chat konsultieren, bevor sie zum Arzt gehen.
  • Chemie-Doktorand Tobias Eckardt von der Universität Potsdam berichtet über eine Nanodisco, «wo Gold- und Silberteilchen im Licht tanzen».

Ausgerichtet wird die Ostdeutsche Science Slam-Meisterschaft vom Kulturzentrum Waschhaus und von der Universität Potsdam.