Die Polizei ist mit schwer bewaffneten Kräften zu einer Schule in Potsdam ausgerückt - doch es handelte sich um eine geplante Feueralarmübung.
Die Polizei ist mit schwer bewaffneten Kräften zu einer Schule in Potsdam ausgerückt - doch es handelte sich um eine geplante Feueralarmübung. Foto: Anja Sokolow/dpa

Potsdam (dpa/bb) – Die Polizei ist mit schwer bewaffneten Kräften zu einer Schule in Potsdam ausgerückt – doch es handelte sich um eine geplante Feueralarmübung. Ein Polizeibeamter, der nicht im Dienst war, bemerkte am Vormittag einen «optischen Alarm» an der Schule und verständigte die Leitstelle, wie ein Sprecher der Polizeidirektion West sagte. Spezialisierte Polizeikräfte mit Maschinenpistolen machten sich schnell auf den Weg. 

Von Panik war auf dem Schulgelände aber keine Spur, wie der Sprecher es schilderte. Die Schulleitung erklärte den Einsatzkräften rasch, dass lediglich eine Feueralarmübung ablief. Der Einsatz dauerte laut Polizei nur wenige Minuten. Unklar war zunächst, ob die Übung im Vorfeld möglicherweise doch mit der Polizei abgestimmt war, der alarmierende Kollege davon aber nichts wusste.