Berlin (dpa) – Die Äthiopierin Tigst Assefa geht bei der 52. Auflage des Berlin-Marathons auf Weltrekord-Jagd. Die 29-Jährige ist heute (8.45 Uhr/RTL) die Topfavoritin auf den Sieg. Vor allem aber will sich Assefa den Weltrekord zurückholen. Vor drei Jahren hatte sie in Berlin mit einer Zeit von 2:11:53 Stunden schon einmal eine globale Bestmarke aufgestellt.
Inzwischen steht der Weltrekord bei 2:09:56 Stunden von Ruth Chepngetich. Die Kenianerin lief die Zeit vor knapp zwei Jahren in Chicago, ist aktuell aber wegen eines positiven Dopingtests gesperrt. Ihr Weltrekord hat aber weiter Bestand.
Pfeiffer will deutschen Rekord
Den deutschen Rekord über die prestigeträchtige Distanz von 42,195 Kilometern nimmt Esther Pfeiffer ins Visier. Die nationale Bestmarke hat immer noch Irina Mikitenko aus dem Jahr 2008 mit 2:19:19 Stunden inne. Für Pfeiffer ist das Rennen in der Hauptstadt allerdings erst der zweite Marathon in ihrer Karriere.
Bei den Männern fehlt Weltrekordler Sabastian Sawe aus Kenia wegen einer Verletzung. Kurzfristig absagen musste die äthiopische Lauf-Ikone Kenenisa Bekele. Der 44-Jährige verletzte sich in der letzten Trainingseinheit an der linken Achillessehne.

