Berlin (dpa) – Die Fußball-Zweitligisten Turbine Potsdam und Hertha BSC sind knapp an einer Überraschung in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals vorbeigerauscht. Die mehrmaligen Meisterinnen aus der brandenburgischen Landeshauptstadt unterlagen Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart mit 2:3 (2:2, 1:0) nach Verlängerung. Der Zweitliga-Aufsteiger aus Berlin musste sich mit 1:2 (1:1) gegen den Bundesligisten 1. FC Köln beugen.
Dabei befanden sich die überraschend spielbestimmenden Turbinen auf dem Weg zu einer dicken Sensation. Die abstiegsbedrohte Mannschaft von Turbine-Trainer Steen Gravgaard Ladefoged war im Karl-Liebknecht-Stadion durch Madelyn Smith (43.) und Leonie Preußler (71.) in Führung gegangen.
Doch nach dem Platzverweis nach der Tätlichkeit von Thalia Dias de Souza in der 81. Minute retteten sich die Gäste durch Verena Wieder (86.) und Mira Arouna (90.+4) in die Verlängerung. Dort führte Stuttgarts Kapitänin Chantal Hagel mit dem dritten Treffer ihr Team in die nächste Runde, obwohl Potsdam auch zu zehnt keinen Klassenunterschied erkennen ließ und auf den Ausgleich drückte – ohne Erfolg.
Hertha-Torjägerin Wellhausen sorgt für Spannung
Auch Hertha BSC durfte gegen Köln auf eine Überraschung hoffen. Die Berlinerinnen hatten durch ihre Torjägerin Elfie Wellhausen (37.) im Amateurstadion am Wurfplatz die Gäste-Führung durch Dora Zeller (14.) ausgeglichen.
Doch sechs Minuten nach dem Seitenwechsel bedeutete der zweite Kölner Treffer durch Pauline Bremer das Aus für die Mannschaft von Hertha-Trainer Tobias Kurbjuweit.

