Berlin (dpa) – Die IG Metall in Berlin, Brandenburg und Sachsen will mit der Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ziehen. Zudem soll es um die Absicherung der Arbeitsplätze und Standorte, eine tarifliche Gewinnbeteiligung und eine soziale Komponente gehen, wie die Gewerkschaft betonte. Die Vertragslaufzeit soll zwölf Monate betragen.
Damit folgt die Tarifkommission der IG Metall Berlin, Brandenburg, Sachsen der Empfehlung der Tarifkommissionen. Die ersten Verhandlungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie starten in den einzelnen Tarifgebieten Mitte Oktober.
«Jeden Tag spüren die Kolleginnen und Kollegen beim Einkaufen, bei der Miete oder beim Tanken, wie rasant die Preise steigen und steigen», betonte Jan Otto, IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. Allein dafür sei eine Erhöhung der Entgelte unverzichtbar. Die wirtschaftliche Lage tauge nicht als Ausrede für Zurückhaltung, die Lohnerhöhung könnten sich die Betriebe in aller Regel leisten.

