Nur ein Direktmandat für die Berliner SPD.
Nur ein Direktmandat für die Berliner SPD. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Berlin (dpa/bb) – Für die Berliner SPD gab es bei der Abgeordnetenhauswahl kaum Grund zur Freude, mal abgesehen von Lars Düsterhöft: Er holte für die Sozialdemokraten am Sonntag laut vorläufigen Zahlen der Landeswahlleitung das einzige von 78 Direktmandaten.

Im Wahlkreis Treptow-Köpenick 3 gewann Düsterhöft 26 Prozent der Erststimmen und hielt damit Fabian Ulrich (Linke) knapp auf Distanz. Düsterhöft (44) war schon bei mehreren vergangenen Berliner Wahlen als Direktkandidat erfolgreich. Wie hat er das gegen den Trend erneut geschafft?: «Durch harte, harte Wahlkreisarbeit», sagte der gebürtige Wilmersdorfer dem «Tagesspiegel».


Bei der Abgeordnetenhauswahl 2023 hatten sich 4 SPD-Politiker in ihren Wahlkreisen durchgesetzt, bei der später als ungültig erklärten Wahl 2021 hatte die Partei noch 25 Direktmandate gewonnen.