Mehr als 50 Prozent der Erststimmen konnte Elif Eralp in ihrem Wahlkreis auf sich vereinen.
Mehr als 50 Prozent der Erststimmen konnte Elif Eralp in ihrem Wahlkreis auf sich vereinen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Berlin (dpa/bb) – Berlins Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp ist bei der Abgeordnetenhauswahl im Kampf um ein Direktmandat erfolgreich gewesen. Die 45-Jährige erreichte 50,4 Prozent der Erststimmen im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 1, wie aus der Ergebnispräsentation der Landeswahlleitung hervorgeht. Sie lag damit weit vor Grünen-Kandidatin Kübra Beydas mit 17,2 Prozent. 

Bei der Abgeordnetenhauswahl 2023 erreichte Eralp 27,1 Prozent bei den Erststimmen und landete damit noch deutlich hinter der damaligen Grünen-Kandidatin Katrin Schmidberger mit 40,3 Prozent. Die Linke-Politikerin ist seit 2021 Mitglied im Landesparlament und stellvertretende Fraktionsvorsitzende ihrer Partei. Nach dem auch berlinweit guten Abschneiden der Linken will sie nun Regierende Bürgermeisterin werden.