
Berlin (dpa/bb) – Nach einem tödlichen Unfall an der Bösebrücke im Berliner Norden läuft der dortige Verkehr wieder. Die Bergungsarbeiten wurden in der Nacht abgeschlossen, nachdem ein Auto zuvor ins Gleisbett gestürzt war. Nun verkehren die Züge auf dem betroffenen Streckenabschnitt wieder durchgehend, wie die Deutsche Bahn mitteilte.
Das Auto war in der Nacht zum Samstag über das Geländer der bekannten Brücke zwischen den Stadtteilen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg hinausgeschossen und auf das darunterliegende Gleisbett des S-Bahnhofs Bornholmer Straße gestürzt. Der Fahrer starb laut Polizei trotz Wiederbelebungsversuchen der Rettungskräfte noch vor Ort.
Fahrer im Auto eingeschlossen
Der Mann war nach Angaben der Feuerwehr in dem Auto eingeschlossen und musste befreit werden. Mehr als 30 Feuerwehrleute waren vor Ort. Weitere Angaben zur Identität des Mannes machte ein Polizeisprecher zunächst nicht.
Polizisten sicherten an der Unfallstelle Spuren, um zu klären, wieso es zu dem Unfall kam. Die Bergungsarbeiten gingen bis Samstagabend. Dabei wurde nach Bahnangaben auch ein Notfallkran eingesetzt. Durch die Bergungsarbeiten kam es zu Behinderungen, von denen auch Straßenbahnen sowie der S-Bahn-Verkehr betroffen waren.
