Alba-Trainer Pedro Calles musste bis zum Ende zittern. (Archivbild)
Alba-Trainer Pedro Calles musste bis zum Ende zittern. (Archivbild) Foto: Sven Hoppe/dpa

Berlin (dpa) – Mit etwas Glück hat der deutsche Meister im Auftaktmatch der Basketball-Bundesliga einen Fehlstart vermieden. Dank eines guten Schlussspurtes siegte Alba Berlin am Freitagabend vor 9050 Zuschauern in heimischer Halle gegen die Niners Chemnitz mit 89:82 (41:43). Beste Berliner Werfer waren Jordan Ford mit 14, sowie Jack Kayil und Justin Bean mit zwölf Punkten. Bei Chemnitz kam Stefan Smith auf 19 Punkte.

Bevor die neue Saison startete, gab es noch einmal einen Blick zurück. Zunächst wurde der Meisterpokal in der Mitte des Feldes aufgestellt, dann das Meisterbanner unter das Hallendach gezogen. Nach dem Tipp-off gab es für den deutschen Meister dann aber weniger Grund zur Freude. Denn Alba tat sich schwer, seinen Rhythmus zu finden. Viele Würfe wurden vergeben.


Ein Alba-Lauf reicht am Ende zum Heimsieg

Die Gastgeber gingen zwar engagiert zu Werke, hatte auch Vorteile beim Rebound, ließen aber viel zu viel liegen – besonders aus der Distanz. Da es die Niners aber zunächst auch nicht viel besser machten, blieb die Partie ausgeglichen. Im zweiten Viertel zeigten sich die Gäste dann zwar etwas treffsicherer, konnten sich aber auch nicht größer absetzen.

Nach dem Seitenwechsel lief Alba dennoch weiter einem knappen Rückstand hinterher. Doch Ende des dritten Abschnittes wachten die Gastgeber auf, legten viertelübergreifend einen 13:0-Lauf hin und zogen sie gut fünf Minuten vor Ende erstmalig zweistellig davon (78:68). Und das ließen sich die Berliner dann nicht mehr nehmen.