Die Polizei fahndet weiter nach den Tätern von einem Angriff mit 17 Schüssen in Berlin-Adlershof. (Symbolbild)
Die Polizei fahndet weiter nach den Tätern von einem Angriff mit 17 Schüssen in Berlin-Adlershof. (Symbolbild) Foto: Marijan Murat/dpa

Berlin (dpa/bb) – Nach dem versuchten Mord mit zahlreichen Schüssen auf einen 20-jährigen Mann in Berlin-Adlershof vor einer Woche fahndet die Polizei weiterhin nach den Tätern und bittet um Unterstützung der Ermittlungen. Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft suchen Zeugen des Angriffs und der Verfolgungsjagd in der Nacht auf Freitag, den 11. September.

Mehrere Menschen mit Autos sollen beteiligt gewesen sein, insgesamt fielen demnach 17 Schüsse. Das 20-jährige Opfer wurde getroffen, verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Angriffe und die Verfolgung begannen am Marktplatz und setzten sich dann in der Dörpfeldstraße und der Anna-Seghers-Straße fort. Wer etwas beobachtet hat, solle sich melden.


Seit längerem werden in Berlin Auseinandersetzungen zunehmend mit Schusswaffen ausgetragen, oft spielt sich die Gewalt in der organisierten Kriminalität ab. Das zeigen allein die Vorfälle der letzten Wochen. 

Einige Tage zuvor war ein 27-jähriger Mann auf der Sonnenallee in Neukölln erschossen worden. In der Nacht zum 1. September wurde ein 26-Jähriger durch Schüsse schwer verletzt. Auch am 30. August waren in Schöneberg in der Nacht Schüsse gefallen, verletzt wurde dabei niemand. Mitte August wurde am Bahnhof Zoo ein 30-Jähriger erschossen, ein anderer Mann wurde zwei Tage später im Ortsteil Baumschulenweg angeschossen.