«Wir wollen Schulen auf der Höhe der Zeit», sagt die Bildungssenatorin laut einer Mitteilung.
«Wir wollen Schulen auf der Höhe der Zeit», sagt die Bildungssenatorin laut einer Mitteilung. Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa/bb) – Zehn Jahre nach dem Start der Berliner Schulbauoffensive hat der Berliner Senat eine positive Bilanz des Programms gezogen. Nach Angaben der Bildungsverwaltung wurden rund 62.000 neue Schulplätze geschaffen und insgesamt mehr als sieben Milliarden Euro investiert. Es seien 41 neue Schulgebäude und 76 neue Sporthallen entstanden, zahlreiche Einrichtungen seien erweitert und saniert worden. Das wurde am Vormittag im Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Friedrichshain gefeiert. 

«Wir wollen Schulen auf der Höhe der Zeit – Orte, an denen Kinder und Jugendliche bestmöglich lernen und sich entwickeln können und an denen Pädagoginnen und Pädagogen gute Bedingungen für ihre anspruchsvolle Arbeit vorfinden», erklärte Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch. «Dazu gehören moderne Lernumgebungen ebenso wie guter Ganztag, Inklusion, Bewegung und Räume für Austausch und Zusammenarbeit.»


Schülerzahl auf Rekordniveau

Die Schulbauoffensive startete vor zehn Jahren im Schuljahr 2016/2017. Sie war in den vergangenen Jahren immer wieder wegen Verzögerungen und Finanzierungsfragen in die Kritik geraten. Zugleich stieg die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Berlin weiter an. Erst zum Schuljahresbeginn vergangene Woche war von einem Rekordstand von fast 405.000 Schülerinnen und Schülern die Rede.

Berlin will die Offensive weiter vorantreiben. Künftig soll es nicht nur um neue Schulen und Anbauten gehen, sondern stärker auch um die Sanierung bestehender Gebäude.