Füchse-Kapitän Max Darj packt im Supercup gegen Magdeburgs Felix Claar ordentlich zu
Füchse-Kapitän Max Darj packt im Supercup gegen Magdeburgs Felix Claar ordentlich zu Foto: Angelika Warmuth/dpa

Berlin (dpa/bb) – Es ist gerade mal zwölf Tage her, dass die Füchse Berlin im Supercup in München dem Meister SC Magdeburg komplett unterlegen waren. Nun kommt es am Donnerstag in der Handball-Bundesliga zum schnellen Wiedersehen (20.15 Uhr/ Dyn, MDR). Trainer Nicolej Krickau sieht deshalb sein Team als klaren Außenseiter. «Dieses Mal gehen wir nach Magdeburg, wo es noch schwieriger wird. Das wird ein Hexenkessel. Wir kommen deshalb als Riesen-Underdog», sagte der Däne.

Doch genau in dieser Außenseiterrolle sieht der Pokalsieger aus der Hauptstadt auch seine Chance. «Wir haben eigentlich nichts zu verlieren und keinen Druck», sagte Krickau. So kommt für Kapitän Max Darj das neuerliche Ostduell gerade zur richtigen Zeit. «Die Lust ist groß. Es ist schön, dass man so schnell die Chance auf Revanche hat. Und es ist immer etwas besonderes gegen Magdeburg zu spielen», sagte der 34-jährige Schwede.


Vergangene Saison macht Füchsen Mut

Mut ziehen die Füchse auch aus der letzten Saison. Denn da verloren sie auch das erste Duell deutlich, waren im Rückspiel dicht dran und schlugen Magdeburg schließlich im Champions-League-Halbfinale. «Da haben wir gesehen, dass wir uns Spiel für Spiel gegen Magdeburg entwickelt haben», sagte Krickau. Deshalb wird sein Team am Donnerstag alles versuchen, «um das Spiel auf unsere Seite zu drehen». Dafür werden sie «all in» gehen, so der Füchse-Trainer weiter.

Für eine Überraschung werden sich die Berliner im Vergleich zur derben 31:38-Supercup-Pleite aber vor allem in der Abwehr steigern müssen. «Wir müssen viel besser unsere Taktik behalten. Im Supercup konnten wir unsere Absprachen nicht halten», sagte Darj. Wichtig wird es auch für den Kopf sein, lange auf Augenhöhe zu agieren und nicht schon früh deutlich in Rückstand zu geraten. «Dann muss man sie das ganze Spiel jagen und darf fast keinen Fehler mehr machen», sagte der Berliner Kapitän.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Magdeburgs Gisli Kristjansson. «Weil er eigentlich immer gegen uns eine große Rolle spielt. Das müssen wir in Griff kriegen, denn er ist ein Riesenschlüssel», sagte Krickau.