Vor Jahren schon hat der Öko-Landwirt Benedikt Bösel im Landkreis Oder-Spree Agroforst-Flächen angelegt. (Archivbild)
Vor Jahren schon hat der Öko-Landwirt Benedikt Bösel im Landkreis Oder-Spree Agroforst-Flächen angelegt. (Archivbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Potsdam (dpa/bb) – Mehr Schatten auf dem Acker in Zeiten des Klimawandels: Das Agrarministerium fördert künftig sogenannte Agroforst-Systeme in der Landwirtschaft. Das bedeutet, dass auf den Feldern Streifen mit Bäumen angelegt und mit dort wachsenden Kulturen kombiniert werden. Das soll die Folgen von Trockenheit und Hitze mildern.

Das Land fördert Agroforst-Systeme mit bis zu 100.000 Euro, wie das Agrarministerium mitteilte. Die Kombination von Gehölzen mit Ackerbau gelte gerade in Zeiten der Klimaveränderungen mit abnehmenden Niederschlägen und Hitzephasen als zukunftsweisendes Konzept einer nachhaltigen und modernen Landbewirtschaftung, sagte Staatssekretär Stephan Nickisch. 


Bäume und Sträucher auf dem Acker binden etwa das schädliche Treibhausgas CO2 und schützen besser vor Bodenerosion. Einige Landwirte in Brandenburg setzen auf Agroforst-Methoden, die noch nicht flächendeckend etabliert sind.