Die Hertha will in dieser Saison höher pressen. (Archivbild)
Die Hertha will in dieser Saison höher pressen. (Archivbild) Foto: David Ebener/dpa

Berlin (dpa) – Die erwartete Hitze mit Temperaturen von deutlich mehr als 30 Grad bereitet Hertha-Trainer Stefan Leitl vor dem Heimauftakt der Berliner gegen Bundesliga-Absteiger Heidenheim keine großen Sorgen. «Das wird sicherlich ein Thema sein», sagte der Coach vor der Partie im Olympiastadion am Samstag (13.00 Uhr/Sky) und verwies auf die Erfahrungen aus einem Testspiel. «Trotzdem haben wir dieses Spiel vor zwei Wochen gespielt in Österreich. 120 Minuten gegen den 1. FC Köln. Ich glaube, wir haben eine Mannschaft gesehen, die dieses Tempo gehen kann, und wir werden es am Samstag auch gehen.»

Die Berliner, die im Sommer viele Leistungsträger abgaben, haben in dieser Saison ihre taktische Herangehensweise etwas verändert. Offensiver soll gespielt werden, mit hohem Pressing. An diesem Plan will Leitl auch gegen Heidenheim festhalten. «Ob das dann reicht gegen diesen Gegner, werden wir sehen, aber wir werden definitiv ein maximal intensives Spiel zeigen», sagte der 48-Jährige.


Hier sieht Leitl noch Verbesserungsbedarf

Der Auftaktsieg in Bochum habe sein junges Team bestärkt, «dass es möglich ist, mit dieser Intensität und auch in dieser Höhe zu verteidigen». Nun gehe es noch darum, verstärkt mit eigenen Ballbesitzphasen mehr Ruhe in das Spiel zu bekommen. Leitl, der alle Profis zur Verfügung hat, wird vermutlich auf die gleiche Startelf setzen.