Bei einem Brand in einer Einrichtung für betreutes Wohnen sind die Bewohner in Sicherheit gebracht worden.
Bei einem Brand in einer Einrichtung für betreutes Wohnen sind die Bewohner in Sicherheit gebracht worden. Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa/bb) – Bei einem Feuer in einer Einrichtung für betreutes Wohnen im Berliner Stadtteil Biesdorf sind mehrere Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Das Feuer war am Nachmittag in einer Wohnung im vierten Obergeschoss ausgebrochen und hatte schnell auf das Dach übergegriffen, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Mehr als 160 Kräfte waren demnach in der Spitze im Einsatz. Die Brandursache war zunächst unklar. 

In der Einrichtung wohnten den Angaben zufolge ältere Menschen, viele mit Mobilitätseinschränkungen. Es handele sich aber anders als zuvor angegeben nicht um ein Pflegeheim, sondern um betreutes Wohnen, sagte der Feuerwehrsprecher. Wie viele Bewohnerinnen und Bewohner dort lebten, blieb unklar. Korrigiert wurde auch der Ort der Brandwohnung: Zuvor hatte die Feuerwehr vom fünften Obergeschoss gesprochen. 


Flammen inzwischen gelöscht

Einige der Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbst retten, andere wurden den Angaben zufolge von den Feuerwehrleuten aus dem Gebäude geholt. Zehn von ihnen erlitten leichtere Verletzungen, drei schwerere. Sie kamen ins Krankenhaus. Zur Art der Verletzungen machte die Feuerwehr vorerst keine Angaben. 

Die Flammen sind inzwischen gelöscht. Derzeit liefen noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten, sagte der Sprecher. Das Gebäude sei bis auf weiteres nicht bewohnbar. Demnach wolle sich der Betreiber um die Unterbringung der Betroffenen kümmern, auch werde der Bezirk Notunterkünfte bereitstellen. Einige Bewohnerinnen und Bewohner könnten bei Bekannten oder Verwandten unterkommen.