Zoodirektor Andreas Knieriem hat schon als 14-Jähriger in den Schulferien im Zoo gejobbt. (Archivbild)
Zoodirektor Andreas Knieriem hat schon als 14-Jähriger in den Schulferien im Zoo gejobbt. (Archivbild) Foto: Monika Skolimowska/dpa

Berlin (dpa/bb) – Gestank und körperliche Anstrengungen haben Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem nicht von der Arbeit mit Tieren abgehalten. «Ich habe wochenlang nach Fisch gestunken, aber das hat mir gar nichts ausgemacht», berichtete Knieriem dem «Tagesspiegel»-Newsletter «Checkpoint» von einem Schülerjob in den Osterferien. 

Als 14-Jähriger habe er im Zoo Duisburg gejobbt. Dabei sei er mit dem Schneiden von Heringen, Sprotten und Makrelen sowie dem Schleppen von Salzsäcken zur Herstellung von Salzwasser für die Delfine beschäftigt gewesen. «Ich habe mich dann schnell zur wissenschaftlichen Putzkraft hochgearbeitet», sagte Knieriem. 


In der Tierklinik habe er später Spritzen saubermachen sowie Medikamente und Tiere zählen dürfen. «So habe ich die Arbeit im Zoo von der Pike auf gelernt», schilderte Knieriem. «Das Reinigen von Fenstern und Aufräumen liegt mir heute noch immer, vom Fischschneiden habe ich inzwischen Abstand genommen», verriet er.