Am Morgen nach dem Sturz hängt noch Absperrband der Polizei an einem Mast.
Am Morgen nach dem Sturz hängt noch Absperrband der Polizei an einem Mast. Foto: Patrick Pleul/dpa

Frankfurt/Oder (dpa) – Nach dem tödlichen Hochhaussturz eines Kindes in Frankfurt (Oder) suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nach weiteren Zeugen. Insbesondere Menschen, welche «das Sturzgeschehen des Sechsjährigen beobachtet haben», seien gebeten, sich zu melden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Zuständig sei die Polizeiinspektion Fürstenwalde/Spree. 

Derzeit werden weiter Zeuginnen und Zeugen befragt, am Freitag ist die Obduktion zur Klärung der Todesursache geplant, wie der Sprecher sagte. Der Junge war am Dienstagabend aus dem 11. Stock vom Balkon eines Hauses in der Wohnsiedlung Aurorahügel in die Tiefe gestürzt und noch vor Ort gestorben. 


Es laufe ein Ermittlungsverfahren, da es einen Anfangsverdacht für ein mögliches Unterlassen durch die Mutter gebe, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Es werde aber nicht von einem vorsätzlichen Handeln ausgegangen.