Wegen Blaualgen wird vom Baden abgeraten - etwa am Hohenjesarscher See im Kreis Märkisch-Oderland. (Archivbild)
Wegen Blaualgen wird vom Baden abgeraten - etwa am Hohenjesarscher See im Kreis Märkisch-Oderland. (Archivbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Potsdam (dpa/bb) – Das Badevergnügen ist an manchen Seen in Brandenburg getrübt. Baualgen beeinträchtigen die Wasserqualität, Zerkarien können eine Hauterkrankung – die Badedermatitis – auslösen. Wie das Verbraucherschutz- und Umweltministerium mitteilte, gibt es bislang an zwei ausgewiesenen Badestellen am Grimnitzsee bei Joachimsthal Zerkarien. Zudem wurden auch an Potsdamer Gewässern diese Saugwurm-Larven gemeldet. 

Zerkarien bohren sich in die Haut des Menschen und können Juckreiz oder auch einen allergischen Hautausschlag verursachen. Laut Verbraucherschutz-Ministerium klingt die Badedermatitis in der Regel innerhalb von 20 Tagen ohne gesundheitliche Folgen ab.


Vorsicht beim Baden wegen Blaualgen

Wegen Blaualgen wird teils vom Baden abgeraten: Dies betrifft den Hohenjesarschen See, den Weinbergsee und den Vordersee im Kreis Märkisch-Oderland sowie den Groß Glienicker See in Potsdam. Beim Hautkontakt mit Blaualgen – eigentlich Bakterien – können Reizungen oder allergische Reaktionen auftreten.

Aber bei fast allen der vielen Badegewässer in Brandenburg ist die Qualität derzeit nicht beanstandet, wie aus der Landkarte der Badestellen im Internet hervorgeht.