Aryna Sablenka hat weiter die Chance auf ihren ersten Rasentitel. (Archivbild)
Aryna Sablenka hat weiter die Chance auf ihren ersten Rasentitel. (Archivbild) Foto: Aurelien Morissard/AP/dpa

Berlin (dpa) – Aryna Sabalenka kann weiter auf ihren ersten Titel auf Rasen hoffen. Die Weltranglistenerste aus Belarus drehte bei den mit 1,2 Millionen Euro dotierten Berlin Tennis Open ein fast schon verloren geglaubtes Viertelfinalmatch zu ihren Gunsten und besiegte die ungesetzte Tschechin Nikola Bartunkova mit 2:6, 7:6 (7:2), 6:4.

Scheinbar aussichtslos lag Sabalenka mit 2:6 und 0:4 im zweiten Satz hinten, gewann dann aber fünf Spiele in Folge und rettete sich in den Tiebreak, den sie sicher für sich entschied. 


Im dritten Satz wechselte die Führung zwischen der sechsmaligen Grand-Slam-Gewinnerin und der 20-jährigen Tschechin immer wieder, ehe die acht Jahre ältere Kontrahentin mit einem erneuten Break zum 5:4 die Basis zum entscheidenden Satzgewinn legte.

Pegula muss kämpfen

Zuvor hatten Jessica Pegula und Linda Noskova als erste Spielerinnen das Halbfinale erreicht. Die Weltranglistendritte Pegula gewann bei dem mit 1,2 Millionen Euro dotierten Turnier ihr Viertelfinalmatch gegen ihre US-Landsfrau Madison Keys nach hartem Kampf in zwei Sätzen mit 7:6 und 7:6.

Weniger Probleme hatte die Tschechin Noskova, die sich mit 6:1 und 6:3 gegen die Spanierin Paula Badosa durchsetzte. Die ehemalige Weltranglistenzweite, die aufgrund von Verletzungen und mentalen Problemen auf Platz 142 abgerutscht ist, hatte zuvor noch mit ihrem Sieg über die an Nummer fünf gesetzte Coco Gauff aus den USA überrascht.

Elina Svitolina, die sich zuvor gegen die einzige Deutsche Eva Lys durchgesetzt hatte, spielt das letzte Halbfinalspiel gegen Alexandra Eala. Die Spielerin von den Phillipinen hatte mit ihrem Sieg über die Weltranglistenzweite Jelena Rybakina aus Kasachstan für eine große Überraschung gesorgt.