
Cottbus (dpa/bb) – Die Zentrale Notaufnahme am Uniklinikum Cottbus bereitet sich aufgrund der Hitze auf vermehrte Einsätze vor. Das Personal sei vorbereitet auf mögliche Patienten beispielsweise mit Kreislaufkollaps, Schwindel oder Kopfschmerzen, teilte die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) mit.
Der Deutsche Wetterdienst gab für Samstag für Teile Brandenburgs eine amtliche Warnung vor extremer Hitze heraus.
Nicht nur medizinisches Personal, auch die Krankenhaus-Küche reagiert auf Werte von mehr als 30 Grad. Die Kantine biete leichtere Gerichte an, hieß es. «Wir empfehlen leichte Nahrungsmittel, wasserreiche Obst- und Gemüsesorten, ausreichend Flüssigkeit und mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt», sagte der Chefarzt der Notaufnahme, Matthias Fehr. «Sport sollte indes nur in Maßen und am frühen Morgen oder den späten Abendstunden betrieben werden.»
Auch die Beschäftigten stellen sich auf die heißen Tage ein. Erfrischungen werden verteilt und das Personal achte verstärkt darauf, atmungsaktive Dienstkleidung zu nutzen, so das Uniklinikum in Cottbus.
Das Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann gab bei Instagram Tipps zum Schutz vor Gesundheitsfolgen wegen der Hitze und bereitet sich auf Patienten in der Notaufnahme vor. Der ärztliche Rat: Viel trinken – aber nur alkoholfrei -, Schattenplätze suchen und extreme körperliche Belastung vermeiden.