Zur Brandenburger Landpartie öffnen 135 Höfe, Gärtnereien und andere Betriebe ihre Türen. (Archivbild)
Zur Brandenburger Landpartie öffnen 135 Höfe, Gärtnereien und andere Betriebe ihre Türen. (Archivbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Senftenberg (dpa/bb) – Zur Brandenburger Landpartie lassen sich 135 Höfe, Gärtnereien und Fischereien hinter die Kulissen schauen. Sie zeigen unter dem Motto «Landwirtschaft hautnah», wie Lebensmittel entstehen oder laden zu Leckereien ein. Für Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt (SPD) ist die Landpartie «eine einzigartige Gelegenheit, Landwirtschaft hautnah zu erleben».

«Wer sieht, mit wie viel Fachwissen, Einsatz und Sorgfalt regionale Produkte entstehen, versteht besser ihren Wert und ihre Bedeutung für unsere Region», sagte Mittelstädt zur Eröffnung auf dem Landwirtschaftsbetrieb Domin in Senftenberg-Peickwitz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Bis zum Sonntag können Besucherinnen und Besucher einen Ausflug aufs Land machen.


Im Internationalen Jahr der Frauen in der Landwirtschaft sind diesmal auch Frauen als Führungskräfte auf Höfen ein Schwerpunktthema. Ein Fünftel der Agrarbetriebe wird laut Ministerium in Brandenburg von Frauen geführt, bundesweit sind es rund elf Prozent.

Fleisch, Traktoren und Kremserfahrten

Der Landwirtschaftsbetrieb Domin bietet frische Fleisch- und Wurstspezialitäten aus eigener Tierhaltung wie ein Schwein am Spieß. Die Gäste können auch ein Traktortreffen und Kremserfahrten erleben. Der familiengeführte Betrieb engagiert sich auch in Forschungsprojekten zur Agroforstwirtschaft.

Im ganzen Land öffnen Höfe: Der Spargelhof Kremmen im Landkreis Oberhavel bietet neben einem Hofladen auch Tiere zum Streicheln. Im Ökodorf Brodowin in Chorin im Barnim können die Besucher Führungen über den Hof machen. Der Pferdehof Jakobshagen im Boitzenburger Land in der Uckermark lädt zu Dressurvorführungen ein. Kinder finden auf vielen Höfen ein spezielles Programm.

Die Brandenburger Landpartie wird vom Verband Pro Agro, dem Landesbauernverband und dem Landfrauenverband organisiert. Brandenburg ist nicht nur für Spargel und Gurken bekannt, sondern unter anderem auch für Sanddorn.