Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung möchte in Berlin-Kreuzberg neu bauen. (Symbolbild)
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung möchte in Berlin-Kreuzberg neu bauen. (Symbolbild) Foto: Katharina Kausche/dpa

Berlin (dpa) – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung soll in Berlin-Kreuzberg zwei neue Gebäude bekommen. Der Berliner Senat hat den Entwurf für den Bebauungsplan beschlossen, wie die Senatskanzlei mitteilte.

Dabei geht es um eine Fläche in unmittelbarer Nähe des Ministeriums nördlich der Anhalter Straße und östlich der Stresemannstraße. Dort ist der Neubau eines sechs- und eines elfgeschossigen Gebäudes vorgesehen, um zusätzliche Büroflächen für das Ministerium zu schaffen. 


Europahaus muss saniert werden 

Hintergrund ist zum einen die notwendige Sanierung des Europahauses an der Stresemannstraße, das vom Ministerium genutzt wird. Zum anderen ist die Zahl der dort Beschäftigten gestiegen und das Ministerium möchte seine Berliner Standorte zusammenlegen.

Der Neubau soll in Verantwortung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erfolgen. Er biete die Chance, ein bislang brachliegendes Grundstück nachhaltig aufzuwerten und die umliegenden Stadträume miteinander zu vernetzen, sagte Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD).

Zu den Kosten machte die Senatsverwaltung keine Angaben. Im jetzigen Stadium gehe es darum, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Wann der Bund baue und wie viel er ausgebe, sei nicht Sache des Senats.