Die Polizei ermittelt wegen der Beleidigung und Körperverletzung mit möglichem homophobem Hintergrund. (Symbolbild)
Die Polizei ermittelt wegen der Beleidigung und Körperverletzung mit möglichem homophobem Hintergrund. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa/bb) – Ein Mann ist in einem Nachtbus in Berlin-Plänterwald zuerst homophob beleidigt und dann geschlagen worden. Der 35-Jährige geriet in der Nacht an der Haltestelle Rethelstraße in der Straße Am Treptower Park in einen Streit mit einem 23-Jährigen, wie die Polizei mitteilte. Demnach gab der 35-Jährige dabei an, homosexuell zu sein.

Laut Polizei soll der 23-Jährige den Mann daraufhin homophob beleidigt haben. Als der Ältere sich verbal verteidigte, soll der 23-Jährige ihm mit der Faust gegen die Schläfe geschlagen haben. Der 35-Jährige soll sich körperlich gewehrt haben und rief die Polizei. Er trug eine Platzwunde am Kopf davon, lehnte jedoch eine ärztliche Behandlung ab. 


Auch der 23-Jährige wollte sich nicht behandeln lassen. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung mit möglichem homophobem Hintergrund.