
Potsdam (dpa/bb) – Als Zeichen für Toleranz wird die brandenburgische Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke am Montag (12.00 Uhr) im Landtags-Innenhof eine Regenbogenflagge hissen. Auch der Minister für gesellschaftlichen Zusammenhalt, René Wilke (SPD), will dabei sein. Zudem soll auch vor dem Dienstgebäude seines Ministeriums in Potsdam die bunte Flagge wehen als Symbol gegen Diskriminierung, Gewalt und Hass.
Anlass ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit, der am Sonntag mit Aktionen und Kundgebungen begangen wurde. Wilke sagte: «In Zeiten zunehmender queerfeindlicher Übergriffe ist es wichtiger denn je, Haltung – und im Wortsinn – Farbe zu bekennen.»
Die AfD lehnte das Hissen der Regenbogenflagge ab. «Der Regenbogenkult ist pure Dekadenz», sagte der brandenburgische AfD-Landesvorsitzende René Springer in einer Mitteilung.
Der Bundestag hatte am Sonntag für einen Tag auch über dem Reichstagsgebäude in Berlin die Regenbogenflagge gehisst.