Am 20. September werden in Berliner Wahllokalen 40.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz sein. (Archivbild)
Am 20. September werden in Berliner Wahllokalen 40.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz sein. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa/bb) – Für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 20. September werden immer noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht. Im Moment würden noch etwa 2.500 benötigt, sagte Landeswahlleiter Stephan Bröchler der Deutschen Presse-Agentur. 

Mitte April hatte er via Social Media einen Aufruf gestartet, damals fehlten noch etwa 9.000 Helfer für die Wahllokale. Um die 6.500 Interessierte hätten sich seither gemeldet. «Das freut mich sehr. Doch wir suchen noch weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger», so der Landeswahlleiter. Er wies nochmals darauf hin, dass Wahlhelfer einen wichtigen Beitrag für das Gelingen von Wahlen leisten. 


«Erfrischungsgeld» lockt

Insgesamt plant das Landeswahlamt mit 40.000 Wahlhelfern, 5.000 mehr als zuletzt. Sie sollen am 20. September für einen reibungslosen Ablauf in etwa 2.500 Urnenwahllokalen und 1.300 Briefwahllokalen sorgen und die Wahl dann auch auszählen. 

Wer am Wahltag für diese Aufgaben freiwillig im Einsatz ist, erhält ein «Erfrischungsgeld». Es beträgt ja nach Einsatzort (Urnen- oder Briefwahllokal) und dort ausgeübter Funktion zwischen 80 und 120 Euro. Für Beschäftigte der Berliner Verwaltung gelten reduzierte Sätze. 

Geschult werden Wahlhelfer in Präsenzveranstaltungen, es gibt nach früheren Angaben des Landeswahlamtes zudem einen neuartigen digitalen Kurs. Die Teilnahme an Schulungen wird mit 25 (online) bis 40 Euro (Präsenz) honoriert.