Aktivisten blockieren eine Ein- und Ausfahrt des Rüstungsunternehmens Rheinmetall. (Symbolbild)
Aktivisten blockieren eine Ein- und Ausfahrt des Rüstungsunternehmens Rheinmetall. (Symbolbild) Foto: Carsten Rehder/dpa

Berlin (dpa/bb) – Eine Einfahrt des Rüstungskonzerns Rheinmetall ist erneut von Aktivistinnen und Aktivisten blockiert worden. Sie versperren nach Polizeiangaben seit den Morgenstunden den Zufahrtsweg auf das Gelände in Berlin-Gesundbrunnen – einige sollen sich festgeklebt haben. 

Den Angaben zufolge startete die Aktion gegen sechs Uhr. Die Aktivisten sollen demnach ein Transparent mit der Aufschrift «Kein Profit mit Völkermord» bei sich haben. Um wie viele Personen es sich genau handelt, gab die Polizei vorerst nicht bekannt. Einsatzkräfte sind vor Ort, die versuchen, die festgeklebten Aktivisten vom Boden zu lösen. 


Aktion mit Vorgeschichte

Es handelt sich bereits um die dritte Protestaktion auf dem Berliner Gelände von Rheinmetall innerhalb weniger Wochen. Am 10. April klebten sich zuletzt sieben Aktivistinnen und Aktivisten vor der Einfahrt des Unternehmens fest. Zwei Wochen zuvor stiegen Demonstranten auf das Dach des Gebäudes und gossen Farbe auf die Hausfassade. Sie hatten Transparente mit Bezug zum Nahost-Konflikt dabei.