Das Kupferstickabinett konnte dank eines Preisgeldes zwei neue Werke ankaufen. (Archivbild)
Das Kupferstickabinett konnte dank eines Preisgeldes zwei neue Werke ankaufen. (Archivbild) Foto: Monika Skolimowska/dpa

Berlin (dpa/bb) – Das Kupferstichkabinett in Berlin hat dank einer Auszeichnung zwei neue Werke in New York gekauft. Das Haus wurde mit dem Richard Hamilton Acquisition Prize geehrt, wie das Museum mitteilte. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar (etwa 8.500 Euro) ist zum Ankauf neuer Werke auf der Messe IFPDA (Fine Art Prints & Drawings) gedacht.

Erstanden wurden nun zwei neue Werke. Dabei handelt es sich um eine Papierarbeit der deutsch-amerikanischen Künstlerin Kiki Smith mit dem Titel «Europa» (2005) und eine Lithographie von Louise Bourgeois aus dem Jahr 2001 mit dem Titel «Pregnant Caryatid».


Das Kupferstichkabinett am Kulturforum zeigt Zeichnungen, Druckgrafiken und etwa Buchmalerei. Die Erwerbungen knüpften an die «transatlantisch geprägte Sammlungsgeschichte des Kupferstichkabinetts» an, die ihren Ursprung unter anderem im Westberlin des Kalten Krieges habe, teilte das Museum mit.