Dachau (dpa) – Die BR Volleys haben mit viel Mühe im Fernduell um die Tabellenspitze mit dem Rivalen Lüneburg Schritt gehalten. Beim Tabellenzwölften ASV Dachau gewannen die Berliner erst im Tie-Break mit 3:2 (25:19, 22:25, 25:11, 26:28, 15:13) und holten nur zwei statt drei Punkte. Weil die Niedersachsen zeitgleich bei ihrem Sieg gegen Düren ebenfalls in den fünften Satz mussten, bleiben beide Teams punktgleich. Lüneburg hat einen Sieg mehr auf dem Konto und bleibt deswegen Tabellenführer.
Ein Block als Matchball
Nach zwei ausgeglichenen Sätzen dominierte das Team von Trainer Alexandre Leal, der Mitte Januar auf Joel Banks folgte, den dritten Durchgang. Doch die Hausherren ließen sich davon nicht beirren und schafften den Ausgleich. Im Tie-Break behielten die Berliner das bessere Ende für sich, verspielten aber zunächst wieder eine Führung. Mit einem Block sorgte Florian Krage-Brewitz für den Sieg.
Es war in der Liga der 16. Erfolg in Serie für den Hauptstadt-Club, bei dem Diagonalangreifer Jake Hanes geschont wurde. Erfolgreichster Angreifer bei den Volleys war Daniel Malescha mit 23 Punkten. Am Sonntag (15.00 Uhr/Dyn) empfangen die Berliner die Baden Volleys Karlsruhe in der Max-Schmeling-Halle.
