Schwedt/Neuruppin (dpa/bb) – Nach dem Tod von zwei Menschen in einer Kleingartenanlage in Schwedt/Oder hat sich der Verdacht einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung als Todesursache bestätigt. Die Untersuchung der Toten habe das ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gebe es zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Zunächst hatte die «Märkische Oderzeitung» berichtet.
Vor einigen Wochen fanden Einsatzkräfte neben der 40 Jahre alten Frau und einem 41 Jahre alten Mann in der Gartenlaube einen Holzkohleofen, der noch in Betrieb gewesen war.
Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas. Es entsteht bei unvollständiger Verbrennung etwa von organischem Material wie Holz, Kohle und Benzin. Es wirkt in höheren Konzentrationen als starkes Atemgift und kann tödlich sein.

