Union-Trainer Steffen Baumgart hat die Heimniederlage gegen Dortmund abgehakt. (Archivbild)
Union-Trainer Steffen Baumgart hat die Heimniederlage gegen Dortmund abgehakt. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa) – Union Berlin will die Heimniederlage gegen Borussia Dortmund mit einem Erfolgserlebnis in Hoffenheim abhaken. «Hoffenheim ist eine der besten Mannschaften im Moment. Wir werden da trotzdem hinfahren, um zu punkten», sagte Union-Trainer Steffen Baumgart vor der Begegnung des 20. Spieltags der Fußball-Bundesliga in der PreZero-Arena am Samstag (15.30 Uhr). Hoffenheim befindet sich nach 19 Spieltagen mit 39 Punkten als Tabellendritter auf Champions-League-Kurs, Union ist mit 15 Zählern weniger Neunter.

Die Mannschaft des österreichischen Trainers Christian Ilzer habe laut Baumgart einen klaren Plan, mit das beste Gegenpressing sowie eine gute Geschwindigkeit bei vertikal nach vorn gespielten Bällen. «Wir wollen einen Weg finden, das aufzuhalten», sagte Baumgart, der vor knapp einem Jahr in seinem vierten Spiel als Union-Trainer einen 4:0-Sieg in Sinsheim feiern konnte. Allerdings zählt der punktuelle Erfolg beim damaligen Kellerkind für Baumgart nicht mehr: «Wir haben in dem Jahr bewiesen, dass wir überall mit einem klaren Matchplan punkten können.»


Hinspiel-Niederlage als Art Blaupause

Dabei avanciert die 2:4-Niederlage im Hinspiel als eine Art Blaupause. «Damals haben wir Tore hergeschenkt, einen Elfmeter, ein Eigentor», sagte Baumgart, «trotzdem hatten wir einen sehr guten Plan, der aber nicht aufgegangen ist.» Darum liegt die Konzentration am Samstag zum einen auf der Vermeidung einfacher Fehler, zum anderen «wollen wir ihre Stärken rausnehmen.»

Dabei muss der 54-Jährige neben den länger verletzten Spielern Tom Rothe und Robert Skov auch auf Josip Juranovic verzichten, der gegen Dortmund einen Schlag hinnehmen musste, der einen Einsatz nicht zulassen. Baumgart nimmt es gelassen. Angesichts des von Hoffenheim ausgeliehenen Stanley Nsoki sowie dem nach seiner Roten Karte wieder spielberechtigten Derrick Köhn hat der Trainer zwei Alternativen in der Hinterhand.