
Berlin (dpa/bb) – Pünktlich zum Ende der Hinrunde der Basketball-Bundesliga hat Alba Berlin den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bayern München erobert. Auch, wenn die aktuelle Platzierung eher sekundär ist, sei es doch wichtig, «dass wir weiter in dieser Spitzengruppe dabei sind. Denn das ist sehr schwierig, weil es viele gute Teams gibt», sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem hart erkämpften 87:82-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Bamberg Baskets am Sonntag.
Und so fällt die Zwischenbilanz nach dem holprigen Saisonstart auch positiv aus. «Wir sind als Team extrem zusammengerückt. Und das ist das, was uns jetzt extrem hilft. Wir haben einen Turnaround geschafft und stehen jetzt sehr gut da», sagte Kapitän Jonas Mattisseck. Für Ojeda zeigt das Team vor allem mehr und mehr seine «Identität».
Am Mittwoch bei AEK Athen
In Form von Tempo, Konstanz und mit weniger Abs und mehr Aufs. «Man muss schauen, dass die Kurve nicht zu lange nach unten zeigt», sagte deshalb Mattisseck. In der Defensive gelinge dies schon oft, in der Offensive hake es gelegentlich noch. Wie gegen Bamberg, als Alba von 34 Versuchen jenseits der Drei-Punkte-Linie nur sechs ins Ziel traf. «Wir wollen offensiv noch besser werden und mit noch mehr Tempo spielen. Es ist auch unser Ziel, die Zuschauer zu unterhalten», kündigte Ojeda an.
Neben der Bundesliga steht Alba auch in der Champions League gut da. Dort erwartet sie am Mittwoch (18.00 Uhr/Dyn) im zweiten Spiel der zweiten Gruppenphase bei AEK Athen eine echte Reifeprüfung. «Eine attraktive Herausforderung, um zu sehen, wo du gerade selbst stehst», sagte Ojeda. Die Berliner erwarten beim letztjährigen Dritten dieses Wettbewerbs einen lauten Hexenkessel. «Wir wissen, was einen in Griechenland erwartet», so der Spanier.