Seit Tagen demonstrieren in Berlin Menschen für das im Norden Syriens gelegene kurdische Rojava. (Archivbild)
Seit Tagen demonstrieren in Berlin Menschen für das im Norden Syriens gelegene kurdische Rojava. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa/bb) – Bei prokurdischen Demonstrationen sind auch in Berlin tausende Menschen zusammengekommen. Die Polizei sprach am Nachmittag von rund 4.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Angemeldet waren demnach 500. 

Die Demonstrierenden erreichten am Nachmittag den Ort der finalen Kundgebung am Lützowplatz südlich vom Tiergarten, wie eine Polizeisprecherin sagte. Dort habe der Veranstaltungsleiter angesichts der vielen Menschen die Versammlung für beendet erklärt. Die Polizei ging davon aus, dass sich die Menge nun verlaufen werde.


Kämpfe zwischen Regierung und Syrern

Neben Berlin demonstrierten Kurden auch in anderen deutschen Städten, etwa in Frankfurt oder Mannheim. Anlass ist die aktuelle Situation der Kurden in Syrien und die Angst vor einer weiteren Eskalation. Regierungstruppen und die kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) liefern sich Kämpfe um Macht, Einfluss und Gebietskontrolle in Nord- und Ostsyrien. 

Trotz des offiziellen Waffenstillstands gebe es weiter Angriffe auf die kurdischen Gebiete, lautet die Kritik. Der kurdisch verwaltete Nordosten Syriens ist als Rojava bekannt.