
Berlin (dpa/bb) – Mit einer neuen Software soll die Berliner Verwaltung künftig Texte in leichtere oder bürgernahe Sprache übersetzen können. «Das macht Verwaltungshandeln transparenter und verständlicher und hilft damit, unnötige Barrieren zwischen Behörden sowie Bürgerinnen und Bürgern abzubauen», erklärte die Staatssekretärin für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, Martina Klement.
So wenige Fachbegriffe wie möglich
So soll das funktionieren: Das KI-unterstützte Programm hilft, die Internetseiten der Behörden, aber auch Behördenbriefe in «bürgernahe Verwaltungssprache» zu übersetzen. Auf Fachbegriffe wolle man verzichten, «sofern es nicht zwingend erforderlich ist», teilte die Staatskanzlei mit.
Menschen mit Lernschwierigkeiten wollen die Behörden mit einfacher Sprache erreichen. Diese zeichne sich «durch kurze Sätze, eine klare Struktur sowie der ausschließlichen Verwendung von einfachen Wörtern des Sprachniveaus A1 bis A2 aus», heißt es. Die Nutzung der Software ist zunächst für drei Jahre geplant.