Der französische Künstler Pierre Huyghe zeigt seine neue Installation «Liminals» in der Halle am Berghain.
Der französische Künstler Pierre Huyghe zeigt seine neue Installation «Liminals» in der Halle am Berghain. Foto: Britta Pedersen/dpa

Berlin (dpa) – Dröhnende Bässe im «Berghain» sind nichts Ungewöhnliches, an Quantenphysik allerdings denkt man auf dem Berliner Clubgelände vielleicht weniger. Eine neue Kunstausstellung in der Halle am Berghain könnte das ändern.

Der Künstler Pierre Huyghe zeigt darin einen Film über eine gesichtslose Figur in einer Art Steinwelt, begleitet von Vibrationen und eindringlichem Sound. Für die Gestaltung nutzte Huyghe auch Künstliche Intelligenz und Quantentechnologie. «Es ist ein spekulativer Ansatz, der Zustände des Ungewissen in einen Kosmos verwandelt», so der Künstler.


Pierre Huyghe wurde in Paris geboren. Er hat seine Werke bereits auf international bedeutenden Kunstausstellungen wie der documenta in Kassel vorgestellt. «Liminals» (etwa: «Zwischenzustand») ist seine erste Einzelpräsentation in Berlin.

Die Installation läuft bis zum 8. März. Der Eintritt kostet zehn, reduziert acht Euro. Etwas ist anders als im benachbarten Club: Einen Türsteher gibt es nicht.