Beschäftigte der bundeseigenen Autobahn-Gesellschaft traten am Dienstag in einen Warnstreik.
Beschäftigte der bundeseigenen Autobahn-Gesellschaft traten am Dienstag in einen Warnstreik. Foto: Fabian Sommer/dpa

Berlin (dpa/bb) – Im Rahmen eines ganztägigen Warnstreiks bei der bundeseigenen Autobahn-Gesellschaft sind in Berlin mehrere Hundert Beschäftigte zu einer Kundgebung zusammen gekommen. Der Verkehr in der Hauptstadt ist durch den Ausstand nicht eingeschränkt, teilte die Autobahn-GmbH mit. Aufgerufen hatten die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund und Tarifrunion (dbb).

Ein Gewerkschaftsvertreter betonte, für die Tunnelleitzentralen seien Notdienstvereinbarungen getroffen worden. Der Arbeitskampf begann um Mitternacht und soll den ganzen Tag über andauern. Weitere Kundgebungen mit ebenfalls Hunderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gab es in Montabaur, im westfälischen Hamm sowie in Nürnberg.


Die Arbeitnehmer fordern unter anderem 7 Prozent mehr Geld bei einem Mindestbetrag von 300 Euro als sozialer Komponente. Die Ausbildungsentgelte sollen um 300 Euro steigen. Verhandlungsauftakt war Anfang Januar. Der nächste Gesprächstermin ist der Gewerkschaft zufolge für den 6. Februar geplant. 

In diesem Jahr werden die Tarife bei der Autobahn-Gesellschaft erstmals separat verhandelt. Zuvor waren sie stets gekoppelt an den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst (TVöD).