Eis schmeckt auch im Winter, findet BAB-Praktikantin Felicia Okcu.

Eis auch an kalten Tagen? Na klar, sagt unsere Praktikantin und hat ausgezeichnete Tipps für Eisgenuss im Winter in dieser Folge unserer Serie „Lecker Berlin“ zusammengestellt.

Eis essen im Winter? Diese Frage spaltet die Gemüter. Für manche ist Eis nur an heißen Tagen ein Thema, andere können auch an kalten Tagen nicht ohne. Wer nicht bis zum Start der Eissaison im März 2022 auf den leckeren Genuss verzichten möchte, bekommt in dieser Folge unserer Serie „Lecker Berlin“ ein paar Geheimtipps unserer Praktikantin Felicia Okcu an die Hand.

Ich liebe Eis! Ob bei 35 Grad im Sommer oder frostigen Temperaturen im Winter. Ob vegan, herzhaft, thailändisch oder einfach nur lecker – wo es bestes Eis auch im Winter in Berlin zu verkosten gibt, lesen Sie hier.

Eis auf Waffel

In der Wintersaison gibt es im Café „Süßfein“ an der Brunnenstraße 156 in Mitte warme Baumstriezel und Waffeln mit leckeren Eiskugeln. Baumstriezel ist eine ungarische spiralförmige Kuchenvariation, welche mit Zimt und Zucker überstreut serviert wird. Ich bestelle meistens den weihnachtlich duftenden Baumstriezel mit zartschmelzendem belgischen Schokoladeneis und einer Kugel Himbeer-Sorbet mit Minze (vegan) dazu. Alternativ gibt es in dem zuckersüßen Café ein täglich wechselndes Kuchenangebot.

Thailändische Eisröllchen

Röllchen sind die neuen Kugeln. Zumindest, wenn es nach „Delabuu Ice Cream“ an der Gleimstraße 26 in Prenzlauer Berg geht. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen des leckeren Eistrends aus Thailand. Schon allein die Zubereitung der Eisröllchen ist ein wahres Erlebnis. Das flüssige Eis aus veganer Milch wird auf einer bis zu -35 Grad kalten Platte zerhackt und in Form gebracht. Wenn das Eis ausreichend gefroren ist, wird es mit einem Spachtel zu Röllchen geformt. Noch ein oder mehrere Toppings aussuchen und fertig ist das kulinarische Erlebnis aus cremig-fluffigem Eis mit knackigem Keks oder Schokostücken. Mein Tipp: Weiße Schokolade mit Oreo und Kinder Bueno.

Sehr exklusiv

Chemnitzer Steinsalz auf bretonischem Butterkaramell, madagassische Tonkabohnen mit Sesamkrokant und tropisch-süße Mango, durchzogen von erfrischend-säuerlicher Maracuja. Ja, wir reden hier immer noch von Eis, aber von dem wohl exklusivsten Eis, das die Stadt meiner Meinung nach zu bieten hat. Im „Rosa Canina“ an der Eisenbahnstraße 42 (weitere Standorte gibt es in Prenzlauer Berg) ist jeder richtig, der Lust aufs Ausprobieren hat und Wert auf exquisite Eiskompositionen legt. Ich kann das klassische Schokoladeneis mit „New York Cheesecake“ ganz besonders empfehlen.

Eis im getoasteten Brioche

Weiter geht‘s zum hippen Eisladen „Paul Möhring“, Oranienburger Straße 84 in Mitte. Für die kalten Tage gibt es hier würzig-süßes Spekulatiuseis und etwas ganz Besonderes, bei dem sich Herr Möhring wohl bei den sizilianischen Gelaterias hat inspirieren lassen: Getoastetes Eis. Was soll das sein? Nun, in Italien nennt man diese Spezialität Brioche con Gelato, ein Eis im Brötchen. Bei der Berliner Eisdiele kommen die Brioche-Hälften in einen Spezialtoaster aus den USA und werden mit heißer Schokolade, Chili und Kardamom genossen.

Echt Italienisch

Mamma mia! Im „Cuore di Vetro“, Max-Beer-Straße 33, gibt es das wohl beste italienische Eis der Stadt. Gelato und Patisserie werden nach traditionell italienischer Rezeptur in einer gläsernen Manufaktur hergestellt. Deshalb auch der romantische Name, der übersetzt „Herz aus Glas“ bedeutet. Meine „mucho magnifico“ Eiskombination ist der „Cuore di Vetro“-Becher mit karamellisierten Feigen und Sahne. Felicia Okcu

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Text: Felicia Okcu, Bild: privat