Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» hängt an einem Polizeipräsidium.
Ein Schild mit der Aufschrift «Polizei» hängt an einem Polizeipräsidium. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) – Der Konsum von Lachgas ist in Brandenburg aus polizeilicher Sicht bislang kein großes Problem. Delikte im Zusammenhang mit Lachgas stellten «keinen Schwerpunkt» dar, erklärte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage. «Lachgas wird in der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht erfasst.»

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte kürzlich strengere Regeln für den Verkauf von Distickstoffoxid (Lachgas) besonders an junge Leute angekündigt. Um das Gas war zuletzt eine Diskussion entstanden, weil es als Partydroge beliebt ist. Die Konsumenten atmen den euphorisierenden Stoff über Luftballons oder Gaskartuschen ein.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie vor Gefahren warnte davor. Bei regelmäßigem Konsum könne es zu Unfällen oder gar neurologischen Schäden kommen. Auch bleibende Schäden seien nicht auszuschließen. Lachgas, das auch industriell oder in der Medizin genutzt wird, ist in Deutschland als Treibgas in Sprühdosen oder als Aufschäummittel in Kapseln bisher frei verkäuflich.