Die Profis von Alba Berlin können mal kurz durchpusten. Erst am Donnerstag geht es in der Euroleague daheim gegen Zenit St. Petersburg weiter (20 Uhr/Magentasport) weiter.
Drei Tage ohne Reisestress. „Wir müssen das jetzt nutzen, um wieder Energie zu tanken und endlich auch mal wieder zu trainieren“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 89:77-Erfolg am Sonntag bei den Telekom Baskets Bonn.
Der Sieg im Verfolgerduell der Basketball-Bundesliga war für Alba das neunte Spiel in nur 20 Tagen. Die Mini-Pause ist höchst willkommen, auch um Blessuren zu kurieren. „Das wird gut tun. Wir steigen aus dem Flieger und alle humpeln“, berichtete Nationalspieler Maodo Lo.
Harte Tage
Die vergangenen Tage waren hart. Freitagabend hatte das Team noch in Moskau gespielt und war erst am späten Samstagabend in Bonn eingetroffen. „Wir hatten so auch keine Zeit, um uns auf den Gegner richtig vorzubereiten“, erzählte Lo.
Dennoch fanden die Berliner die nötige Konzentration und Energie. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns gegen einen sehr guten Gegner. Und das nach dieser superharten Woche. Ich bin sehr stolz auf das Team und das war schon ein Statement von uns“, sagte Ojeda.
Lobenswerte Einstellung
Der Spanier lobte vor allem die Einstellung seines Teams. „Die Spieler sind hochprofessionell und wissen, worauf es ankommt. Immer wenn wir in dieser Saison ein wichtiges Spiel hatten, waren sie da. Das Team zieht aus dem eigenen Stolz seine Stärke“, sagte er. Wichtig war der Sieg auch im Kampf um eine gute Playoff-Position. „Weil wir sonst schon mal gegen einen Kontrahenten den direkten Vergleich verloren hätten“, sagte Ojeda. Im Hinspiel war Alba 86:88 unterlegen gewesen.
Text: dpa, Bild: Andreas Gora/dpa/Symbolbild