Herthas Co-Trainer Andre Mijatovic sprang vor dem Spiel in Köln für den erkrankten Cheftrainer Stefan Leitl ein.
Herthas Co-Trainer Andre Mijatovic sprang vor dem Spiel in Köln für den erkrankten Cheftrainer Stefan Leitl ein. Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa) – Nach zwei Siegen in Folge fährt Fußball-Zweitligist Hertha BSC mit gestärktem Selbstbewusstsein zur Auswärtsaufgabe beim 1. FC Köln. «Wir brauchen keine zusätzliche Motivation, wenn wir gegen den Tabellenführer antreten», sagte Herthas Co-Trainer Andre Mijatovic, der den von einem Infekt geschwächten Cheftrainer Stefan Leitl vertrat, vor dem Spiel im Müngersdorfer Stadion am Samstagabend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1): «Wir spielen da, um etwas mitzunehmen, ob einen Punkt oder drei.»

Nachdem sich Hertha durch die beiden Erfolge bei Eintracht Braunschweig (5:1) und gegen den Karlsruher SC (3:1) ein wenig von der Abstiegszone entfernt hat, ist auch das Selbstbewusstsein deutlich angestiegen. «Wir befinden uns auf dem gleichen Level. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel», sagte der 45-jährige Kroate.

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Zwei unglückliche Niederlagen gegen Köln

Zumal die Berliner bei der 0:1-Hinspiel-Niederlage Anfang November ebenso eine ansprechende Leistung geboten hatten wie beim 1:2 nach Verlängerung im Pokal. 

Wie gegen Hertha haben die Domstädter viele ihrer Spiele mit lediglich einem Tor Unterschied gewonnen, was auch der ehemalige Hertha-Verteidiger wahrgenommen hat, aber dem Gegner auch «viel Qualität im Kader» bescheinigt: «Es wird eine große Herausforderung für uns. Die Tabelle lügt nicht.»

Drei Siege in Folge zuletzt 2019

Zum letzten Mal fuhr Hertha drei Siege hintereinander in der Hinrunde der Bundesliga-Saison 2019/2020 unter dem damaligen Trainer Ante Covic ein. Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist bei der Statistik dabei: Unter den bezwungenen Gegnern befand sich neben dem SC Paderborn und Fortuna Düsseldorf auch der 1. FC Köln.