Gefälschte Einladung Impfung Corona
Covid emergence. Covid-19 virus vaccination point for volunteers and health workers at Sant Agostino hospital in Baggiovara Editorial Usage Only PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY Copyright: xROBERTOxBRANCOLINIx/xIPAx

Offenbar sind gefälschte Einladungen für eine Covid-19-Schutzimpfung im Umlauf, besonders im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Dies teilte Gesundheitsstadtrat Oliver Schworck (SPD) mit und erklärt, wie eine echte Einladung zur Corona-Impfung aussieht.

Die gefälschten Schreiben mit dem Absender “Gesundheitsamt Berlin-Schöneberg” enthalten laut Schworck einen konkreten Impftermin und einen Anamnesebogen. Der Bezirk habe jedoch weder solche Einladungen verschickt, noch finden im Gesundheitsamt in der Rathausstraße Impfungen statt. “Mit einer Schutzimpfung verbinden viele Menschen, insbesondere ältere Personen und Risikopatient_innen, große Hoffnungen auf ein Leben ohne Angst vor dem Corona-Virus. Es ist niederträchtig, mit diesen Hoffnungen zu spielen”, so Schworck. 

Ein Impfcode von der SenGPG

Für die Versendung der Einladungen an berechtigte Personen und die gesamte Durchführung der Impfungen in Berlin ist ausschließlich die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung (SenGPG) zuständig. Die SenGPG teilt in ihren Schreiben keine konkreten Termine mit. Vielmehr enthält die persönliche Einladung einen sogenannten Impfcode, mit dem die Bürger und Bürgerinnen eigenständig einen Termin vereinbaren müssen. Die Schutzimpfungen werden in einem der Berliner Impfzentren verabreicht.

Schworck bittet alle Bürger, beim Erhalt eines Einladungsschreibens genau zu prüfen, ob es sich um ein offizielles Schreiben der Senatsverwaltung handelt. “Informieren Sie sich über das Verfahren zur Impfung auf der Internetseite der Senatskanzlei zu den Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“, sagt der Gesundheitsstadtrat. 

Datum: 11. Januar 2021, Text: ast, Bild: imago images