Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei sowie die Deutsche Bahn bereiten sich mit der Übung inklusive geschminkter Komparsen auf den Notfall vor.
Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei sowie die Deutsche Bahn bereiten sich mit der Übung inklusive geschminkter Komparsen auf den Notfall vor. Foto: Joerg Carstensen/dpa

Berlin (dpa/bb) – Eine S-Bahn springt in einem Tunnel aus den Schienen, Fahrgäste müssen evakuiert und Verletzte versorgt werden – mit diesem Szenario haben sich Feuerwehr, Bundes- und Landespolizei sowie die Deutsche Bahn in Berlin auf den Notfall vorbereitet. Rund 160 Einsatzkräfte, 40 Fahrzeuge und 190 Komparsen waren an der Übung am Potsdamer Platz beteiligt. Mit Theaterblut geschminkte oder bandagierte Komparsen spielten verletzte Leute. 

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Ziel der Übung ist es nach Bahn-Angaben, die internen Meldewege sowie die Kommunikation zwischen DB und Rettungskräften zu erproben. «Die Rettungskräfte erhalten die Gelegenheit, die Evakuierung von verletzten und unverletzten Personen unter herausfordernden Bedingungen, wie den beengten Platzverhältnissen im Nord-Süd-Tunnel zu üben», hieß es.

Es sei ein großer Erfolg, dass man gemeinsam üben konnte, sagte eine Bahnsprecherin. «Wir werden die Übung nun im Nachgang auswerten und schauen, wo es Verbesserungsbedarf gibt.» Das werde einige Tage in Anspruch nehmen. Auch Beobachter und Schiedsrichter seien vor Ort gewesen.