Weihnachten steht kurz vor der Tür – doch längst nicht alle freuen sich darauf! Denn so manche können dem besinnlichen Fest und dem Trubel rundherum nur wenig abgewinnen. Einige wollen ihm sogar regelrecht entkommen! Wir haben fünf Tipps für alle Weihnachtsmuffel gegen drohenden Feiertagsfrust.
Für die meisten von uns ist Weihnachten das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Doch längst nicht für alle, denn die Geschenke, die Familie, für einige bedeutet das vor allem reichlich Stress und Trubel, dem man nur schwer entkommen kann. Schließlich ertönen an jeder Ecke die immergleichen Weihnachtslieder und alles ist festlich geschmückt. Wir haben fünf Tipps, wie die Flucht vorm Fest für alle Weihnachtsmuffel dennoch gelingen kann.
Ab ins Museum
Wer schon immer mal ein bestimmtes Museum oder eine gewisse Ausstellung besuchen wollte, aber im Stress des Alltags nie die Zeit dazu gefunden hat, könnte an den Weihnachtsfeiertagen mehr Erfolg haben. Zwar haben viele Museen am 24. Dezember geschlossen, doch am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag öffnen viele Ausstellungen ihre Pforten. Die Chancen stehen gut, dass an den „heiligen Tagen“ weit weniger als sonst los ist.
Am 25. und 26. Dezember haben unter anderem das C/O Berlin, das DDR-Museum, das Bode-Museum, das Computerspielemuseum, das Deutsches Spionagemuseum sowie der Hamburger Bahnhof geöffnet. Eine beinah vollständige Liste lässt sich auf berlin.de finden.
Die richtigen Filme schauen
Wer statt einem Weihnachtsfilm lieber einen echten Weihnachtsblockbuster sehen möchte, fand in den vergangenen Jahren dank Star Wars oder James Bond auch im Kino ein bisschen Ablenkung abseits der üblichen Weihnachtshektik.
In diesem Jahr lockt wohl der neueste Film von James Cameron, der zweite und über drei Stunden lange Teil von Avatar („The Way Of Water“), die meisten Zuschauer vor und nach den Feiertagen ins Kino.
Doch auch während der Festtage haben die meisten Kinos geöffnet und versprechen allen Weihnachtsmuffeln ein paar Stunden Ruhe und beste Unterhaltung abseits der typischen Weihnachtsfilmklischees – wenn man sich für den richtigen Film an der Kasse entscheidet.
Wer hingegen weniger auf Blockbuster und eher kleines Kino steht, der sollte einen Blick auf die Trailer von Bones and All, Aftersun oder Triangle Of Sadness werfen.
Tanzen gehen
Wer Weihnachten hingegen eher aktiv aus dem Weg gehen bzw. tanzen will, kann dies in einem der vielen Berliner Clubs tun. Schließlich sind die meisten Diskos und Kneipen frei von Weihnachtsdekoration. Stattdessen wird hier getanzt und gelacht bis in die frühen Morgenstunden – nicht zu „Last Christmas“, sondern zu Musik, die auch die restlichen elf Monate des Jahres Spaß macht.
Im Berghain findet unter anderem die „Finest X-Max“-Party ab dem 25. Dezember statt, ebenso lässt es sich im Tresor tanzen und die Weihnachtsstimmung vergessen.
Sport gegen Festtagspfunde
Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Absolut nichts spricht gegen ein paar Weihnachtspfunde. Erst recht nicht, wenn es leckeren Stollen vom Bäcker nebenan gibt, den saftigen Festtagsbraten der Familie und den selbtgemachten Eierlikör von Oma.
Doch Weihnachtsmuffel wären keine Weihnachtsmuffel, wenn sie nicht auch gegen als die Leckereien der Festtage wären – oder sogar statt ein paar Pfunde zulegen, diese lieber abnehmen möchten.
Passenderweise gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Herausforderungen zwischen den Jahren, die man angehen an. Allen voran die Festive 500, wo es zwischen dem 24. und 31. Dezember mindestens 500km auf dem Fahrrad zu fahren gilt – egal ob für die Hartgesottenen draußen, oder doch lieber drinnen im Warmen auf dem Heimtrainer für den Rest.
Ebenso gibt es für zuhause etwa die Weihnachts-Workout-Challenges und für alle Läufer den Endspurt100. Wer sich ohnehin für das neue Jahr sportliche Ziele setzen wollte, kann somit schon zu Weihnachten damit beginnen.
Einfach zuhause bleiben
Wem selbst das alles noch zu viel Aktivität rund um die Feiertage ist, der kann natürlich auch einfach zuhause bleiben. Doch Vorsicht, auch hier lauert überall die Gefahr, von dem ganzen Weihnachtstrubel genervt zu werden. Also lieber Spotify statt Radio und somit nicht zum hundertsten Mal „Last Christmas“ hören.
Was zudem hilft: Rollos runter, durch die feierliche Dekoration der Nachbarn könnte am Ende noch ein Hauch von Weihnachtsstimmung aufkommen. Zudem muss es beim Abendessen ja nicht immer das klassische Weihnachtsessen wie Braten und Co. sein. Stattdessen kann man auch mit etwas weniger Aufwand einfach kochen, worauf man Lust hat.
Text: su