Frische Aprikosen haben gerade Saison. Höchste Zeit also, um mit den leckeren Früchten süße Kuchen und Torten zu backen. Die erhalten durch das sogenannte Aprikotieren noch mehr Glanz und Geschmack.
Aprikotieren ist ein Fachbegriff aus der Pâtisserie. Eine Aprikotur sorgt für noch mehr Glanz und ein feines Aroma. Wir zeigen, wie es geht.
Zwischen Juni und September haben Aprikosen bei uns in Deutschland Saison. Und die leckeren Steinfrüchte sind vielseitig einsetzbar. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Aprikosen-Tarte oder einem Aprikosen-Kuchen?
Für den Boden: |
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180 g | Mehl (Weizen 405 oder Dinkel) |
120 g | Butter |
50 g | Zucker |
n. B. | Zitronenabrieb (Bio-Zitrone) |
1 m.-großes | Eigelb |
2 EL | kaltes Wasser |
Für den Belag: |
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etwa 1 Kilo | Aprikose |
Für die Streusel: |
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150 g | Mehl Type 405 |
100 g | Butter |
100 g | Zucker |
etwas | Vanillezucker, selbstgemacht |
Zunächst die trockenen Zutaten mit Wasser und dem Eigelb zu einem Mürbeteig verrühren. Anschließend die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Den Mürbeteig in einer Backform ausbreiten und die Aprikosenhälften je nach Belieben darauf anorden. Aus Mehl, Butter und Zucker leckere Streusel formen und auf den Aprikosen verteilen. Das Ganze kommt dann für 50 Minuten und bei 200 Grad Unter- und Oberhitze in den Backofen.
Aprikotieren leicht gemacht
Für ein besonderes Geschmackserlebnis kann abschließend noch eine Aprikotur aufgetragen werden. Dabei handelt es sich um eine gelierte Flüssigkeit aus aufgekochter Aprikosenkonfitüre. Die Konfitüre wird püriert, durch ein Sieb gestrichen und mit wenigen Esslöffeln Wasser unter ständigem Rühren für etwa zehn Minuten aufgekocht, bis die Flüssigkeit zu gelieren beginnt. Die noch heiße Aprikotur wird dann auf den ofenwarmen Kuchen aufgetragen. Im Anschluss kann er nach Belieben dekoriert oder genossen werden.
Text: kr/red