«Zensus 2022» steht auf einem Tablet, mit dem Erhebungsbeauftragte des Zensus, die Befragungen vor Ort durchführen.
«Zensus 2022» steht auf einem Tablet, mit dem Erhebungsbeauftragte des Zensus, die Befragungen vor Ort durchführen. Foto: Daniel Karmann/dpa/Illustration

Potsdam (dpa/bb) – Die Befragung von rund 700.000 Bürgern in Brandenburg und Berlin zur Datenerhebung im Rahmen des «Zensus 2022» ist abgeschlossen. Die Ergebnisse wie aktualisierte Bevölkerungszahlen in Ländern und Kommunen oder Angaben zum Wohnraum würden nach gründlicher Auswertung erst im November kommenden Jahres vorliegen, berichtete der Chef des Landesamts für Statistik, Jörg Fidorra, am Freitag in Potsdam. Da bei der Gebäude- und Wohnungszählung erst 90 Prozent der 950.000 Eigentümer geantwortet hätten, laufe diese Erhebung noch bis Mitte Februar weiter.

Sozusagen als Beifang hätten sich wegen der Befragung zum «Zensus 2022» rund 1000 sogenannte Reichsbürger aus beiden Ländern beim Statistikamt gemeldet, berichtete Fidorra. Diese hätten darauf verwiesen, dass sie die Bundesrepublik als Staat nicht anerkennen und daher die Befragung verweigern wollten. Die Teilnahme am Zensus ist allerdings verpflichtend, bei einer Weigerung droht ein Zwangsgeld.

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