Ein Einsatzfahrzeug der Polizei.
Ein Einsatzfahrzeug der Polizei. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Drei Verdächtige, die im vergangenen Jahr einen 34-Jährigen am U-Bahnhof Alexanderplatz verletzt haben sollen, haben sich auf Polizeidienststellen in Berlin und Brandenburg gestellt. Seit Dienstag fahndete die Polizei öffentlich mit Bildern aus Überwachungskameras nach dem Trio. Demnach gingen alle drei Männer im Alter von 20 und 23 Jahren am Dienstagabend auf die Dienststellen.

Die Verdächtigen sollen am 26. März vergangenen Jahres den 34-Jährigen auf dem Bahnsteig am U-Bahnhof Alexanderplatz geschlagen und verletzt haben. Demnach soll der Mann eine Gruppe von sechs bis acht Männern in einer U-Bahn zunächst gebeten haben, keine Bilder von seiner Ehefrau zu machen. Daraufhin sollen sie von der Gruppe beleidigt und bedroht worden sein. Nachdem der 34-Jährige und seine Frau dann am U-Bahnhof ausgestiegen waren, sollen die drei Männer ihm mehrfach gegen den Kopf geschlagen haben. Als Zeugen der Tat einschritten, flüchteten fast alle Mitglieder der Gruppe wieder in einen U-Bahn-Waggon. Der 34-Jährige erlitt Verletzungen an der Lippe und an der Nase. Die Ermittlungen dauern an.