Mychajlo Mudryk (l) von Schachtjor Donezk und Josip Juranovic von Celtic Glasgow kämpfen um den Ball.
Mychajlo Mudryk (l) von Schachtjor Donezk und Josip Juranovic von Celtic Glasgow kämpfen um den Ball. Foto: Michal Dyjuk/AP/dpa/Archiv

Berlin (dpa) – Fußball-Bundesligist 1. FC Union Berlin will mehr Torgefahr durch Standards erzeugen. «Da haben wir noch Potenzial, Standards können Spiele entscheiden», sagte Union-Trainer Urs Fischer vor dem Spiel bei Werder Bremen am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky). Beim 3:1-Erfolg gegen Hoffenheim drehte Union mit zwei Treffern nach Standards noch das Spiel, nachdem die Standardsituationen zuvor nicht genutzt werden konnten.

Vor allem bei Elfmetern weist Union eine eklatante Schwäche auf. «Wenn Du von fünf Elfmetern vier verschießt, sieht das nicht so gut aus», sagte der Schweizer, der deshalb Strafstoßtraining ansetzte, nachdem gegen Hoffenheim Jordan Siebatcheu die Chance zur Führung per Handelfmeter nicht genutzt hatte, «logisch habe ich die Elfmeter angesprochen und üben lassen. Vielleicht bekommen wir ja dadurch den einen oder anderen Schützen dazu.»

Dabei ist eine mögliche Alternative ganz neu dabei. Josip Juranovic, der am Montag von Celtic Glasgow nach Köpenick gewechselt war, steht auch auf der Liste des Trainers. «Juranovic ist ein Spieler, der sich immer wieder nach vorne einschaltet, der aber weiß, was es heißt, zu verteidigen – er bringt alle Voraussetzungen mit. Auch die Möglichkeit als Elfmeterschütze», sagte Fischer.

Angesichts der anstehenden englischen Wochen in Liga und Europa League sowie der Erfahrung des 27 Jahre alten WM-Dritten mit Kroatien hat Fischer keine Bange, den Nationalspieler sofort einzusetzen. «Es besteht die Möglichkeit, ihn ins kalte Wasser zu werfen», sagte Fischer – wenn es sein muss auch bei einem Elfmeter.

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