Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug.
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/bb) – Im Zusammenhang mit dem Verbot des rechtsextremistischen Vereins «Hammerskins Deutschland» hat die Polizei in Berlin am frühen Dienstagmorgen zwei Wohnungen durchsucht. Sie sei einem Amtshilfeersuchen des Bundesinnenministeriums nachgekommen, sagte eine Sprecherin der Polizei. An den beiden Orten seien insgesamt 25 Kräfte im Einsatz gewesen. Am Morgen war der Einsatz noch nicht beendet.

Nach Informationen der «Bild»-Zeitung durchsuchte die Polizei die Wohnungen von zwei Rechtsextremisten an der Strausberger Straße in Alt-Hohenschönhausen sowie am Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat den rechtsextremistischen Verein «Hammerskins Deutschland» sowie seine regionalen Ableger und die Teilorganisation «Crew 38» verboten. Wie das Bundesinnenministerium am Dienstag mitteilte, gab es daraufhin Durchsuchungen in insgesamt zehn Bundesländern, darunter auch Berlin und Brandenburg.