Teilnehmerinnen stehen am Hermannplatz und halten Fahnen und Schilder .
Teilnehmerinnen stehen am Hermannplatz und halten Fahnen und Schilder . Foto: Paul Zinken/dpa

Berlin (dpa/bb) – Mehr als tausend Menschen haben nach Polizeiangaben am Samstag in Berlin gegen ein Verbot der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) demonstriert. «In der Spitze waren es etwa 1400 Demonstranten, zum Schluss noch 200», sagte ein Polizeisprecher. Angemeldet waren demnach 2500 Menschen. Der Protestzug startete am Hermannplatz in Neukölln und endete am Nachmittag am Oranienplatz in Kreuzberg.

Die Demonstration stand unter dem Motto «PKK-Verbot aufheben – Für eine demokratische Lösung der kurdischen Frage». Das Verbot schränke die Grundrechte der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland ein. Politische Aktivitäten im Sinne der Versammlungs- und Organisationsfreiheit würden kriminalisiert, schrieben die Organisatoren der Aktion «PKK-Verbot aufheben» auf ihrer Internet-Seite. Die PKK wird von der Europäischen Union auf der Liste der Terrororganisationen geführt.

Vereinzelt seien PKK-Symbole gezeigt, verbotene Flaggen geschwenkt und Pyro-Technik gezündet worden, teilte der Polizeisprecher mit. Meldungen über größere Störungen lagen zunächst nicht vor. 380 Polizeikräfte waren den Angaben zufolge im Einsatz.

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