Ein Mann träufelt eine Lösung auf eine Testkassette für einen Corona-Schnelltest.
Ein Mann träufelt eine Lösung auf eine Testkassette für einen Corona-Schnelltest. Foto: Zacharie Scheurer/dpa/Symbolbild

Potsdam (dpa/bb) – Die Zahl der behördlich registrierten Corona-Infektionen in Brandenburg hat sich erneut erhöht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag stieg die Sieben-Tage-Inzidenz (Neuinfektionen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner) von 310,7 in der Vorwoche auf 341, 8. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 214,2 an.

Die Zahl der Infizierten und Erkrankten liegt in Brandenburg aktuell bei geschätzt rund 24.800, in der Vorwoche waren es 23.100. Die Krankenhäuser in Brandenburg behandeln laut Ministerium derzeit 710 Personen mit einer bestätigten Covid-19-Erkrankung.

Die meisten Corona-Infektionen innerhalb einer Woche je 100.000 Einwohner meldete erneut die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder): Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug nach Ministeriumsangaben vom Donnerstag 524. Danach folgt der Kreis Prignitz mit 509,4.

Die Inzidenz liefert kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus, vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive Labortests zählen in der Statistik.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz liegt weiterhin über dem Schwellenwert von 10 – die Warnampel steht damit in diesem Bereich auf Rot. Der am Donnerstag gemeldete Wert lag bei 14,97, vor einer Woche betrug er 13,24. Der Wert gibt die Zahl der Überweisungen ins Krankenhaus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion an. Beim Anteil freier Intensivbetten war kein Warnwert erreicht.

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